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RenteIm Alter droht ArmutSelbst gut ausgebildete Arbeitnehmer sind künftig von Altersarmut bedroht, wenn sie sich ausschließlich auf die Rentenversicherung verlassen. Nach einer unveröffentlichten Studie der Basler Prognos AG im Auftrag des Gesamtverbandes der Versicherungswirtschaft wird das Altersgeldniveau vieler Senioren 2010 deutlich niedriger liegen als heute. Die Rente eines Hochschulabsolventen, der sich nach 38 Versicherungs- jahren mit 63 zur Ruhe setzt, sinkt - umgerechnet auf das gegenwärtige Lohnniveau - auf ca. 851 EUR im Durchschnitt, ca. 214 EUR weniger als heute. Hat sich der Versicherte zudem 10 Jahre um seine Kinder gekümmert verringert sich der Altersgeldanspruch auf knapp 665 EUR. Noch dürftiger fallen Renten für Geringverdiener aus. Brachte ein 63-Jähriger während seines Erwerbslebens 75 Prozent des Durch- schnittslohns nach Hause, schrumpft sein Rentenanspruch 2010 auf ca. 639 EUR, bei zehn Erziehungsjahren sogar auf ca. 504 EUR. Wer zudem mehrere Jahre erwerbslos war, bekommt eine Rente meist unter dem Sozialhilfeniveau von derzeit rund 614 EUR.
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